Der Frauenmantel (Alchemilla vulgaris L.) auf französisch Alchemille genannt, ist ein Pflänzchen, dessen Wesen, Signatur, Eigenschaften und Vergangenheit für mich von ganz besonderer Bedeutung sind...
Wenn man die Blätter des Frauenmantels in der Natur betrachtet, so stellt man fest, dass sich in seiner Mitte sehr oft ein Tautropfen befindet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um gewöhnlichen Tau, der sich in den Morgenstunden auf die Wiesen senkt. Obwohl dieser den Frauenmantel natürlich auch benetzt. Der Frauenmantel jedoch behält seine Wasserperlen stets dann noch, wenn der übrige Morgentau verdunstet ist. Wenn man zum richtigen Zeitpunkt vor dieser Pflanze steht, so kann man beobachten wie einzelne Wassertröpfchen am Blattrand hervortreten und in der Blattmitte zusammenlaufen. An den Zähnchen des Blattrandes befinden sich kleine Drüsen, die wie winzige Überdruckventile, in Abhängigkeit mit der Luftfeuchtigkeit überflüssiges Wasser ablassen. Dieses Phänomen erregte früher das Interesse der Alchimisten, die stets auf der Suche nach besonders reinem Wasser waren um ihre Elixiere herzustellen. Im Vorgang dieser Pflanze sahen sie das Prinzip der Läuterung. Die Pflanze nimmt das Wasser mit ihren Wurzeln aus dem Boden auf, filtert es und gibt es schliesslich wieder in voller Reinheit an den Himmel ab. Es heisst auch, dass die Alchimisten dieses Himmelswasser sammelten um daraus den „Stein der Weisen“ zu bereiten. Die Alchimisten waren so sehr von dem edlen Gewächs und der Reinheit dessen Tropfen fasziniert, dass sie die Pflanze Alchemilla tauften. Ob die Pflanze und ihr besonderes Wässerchen wirklich zum Goldmachen taugen sei dahingestellt. Doch zumindest in der Frauenheilkunde erweist sich das Kraut als wahres Wundermittelchen.
Nun fragst du dich bestimmt, warum ich hier solch pflanzenkundigen Text auf meine Website schreibe und wie nun dies in einem Zusammenhang zu meinen Tätigkeiten, meinen Produkten und meiner Person stehen soll?! Die Erklärung dafür ist eigentlich ganz simpel...
Ich sehe die Alchemilla als Sinnbild meiner Tätigkeit. Ich liebe die Transformation.
Seit ein paar Jahren habe ich für mich entdeckt wie wunderbar es ist, wenn man aus alten Gegenständen, die niemand mehr eines Blickes
würdigt und schon gar nicht mehr gebrauchen möchte wieder etwas Schönes, Wertvolles herstellen kann. Ich mag es in Brockis, auf Flohmärkten etc. herumzustöbern, verschiedene Gegenstände zu
entdecken, die meine Fantasie beflügeln und dann diesen kleinen Dekoartikeln und Möbeln ein neues Aussehen zu verleihen. Zudem mag ich es die Schwingung von diesen Sachen durch die Liebe meiner
Tätigkeit und das konzentrierte Aufmalen bestimmter Symbole und Mandalas zu erhöhen und ihnen damit eine harmonisierende, heilende Wirkung zu verleihen. Damit kann ich sogar mein Hobby mit
meiner Berufung vereinen.
Als Naturheilpraktikerin und Therapeutin unterstütze ich auch Menschen dabei wieder den eigenen Wert und die eigene Schönheit sowie die
Liebe zu sich selbst zu finden, Selbstheilungskräfte zu entwickeln und/oder diese zu stärken. Die Berücksichtigung der Individualität und der Ganzheit von Körper, Geist und Seele sind mir dabei
sehr wichtig.